Pillnitz – immer einen Ausflug wert

Muss derzeit einige Unterlagen lesen. Zwischendurch musste ich mal den Kopf frei kriegen. Also das schöne Wetter genutzt und ab nach Pillnitz. Ein Lieblingsort. Schaut die Fotos an und ihr versteht, hier kann man wunderbar abschalten. Beste Gelegenheit auch, um kurz vor Schluss am Sonntag noch die Ausstellung über den letzten Sachsen-König zu besuchen. Leider darf man drinnen nicht fotografieren. Deshalb gibt es ein Bild mit dem König hinter mir 😄 und ein paar andere Einblicke in die Dauerausstellung und natürlich bei diesem Licht (gelungene) Außenaufnahmen. Natürlich war ich auch diesmal mit Tram und Bus unterwegs. Fotos: Sabine Bachert

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Wasserspiele und Hüpfburgen bieten tollen Sommerspaß

An der Energieverbund-Arena lädt bis Ende  August der Sommer-Playport ein

Die Ferienzeit hat begonnen und damit die Zeit der Planung. Nahe und entfernte Reiseziele werden ins Auge gefasst. Doch nicht jedem steht, aus welchen Gründen auch immer, der Sinn nach Reisen. Da kommen heimische Angebote für erlebnisreiche Ferien gerade recht.  Auf dem Gelände der Energieverbund-Arena an der Magdeburger Straße in Dresden lädt der Sommer-Playport auf  rund 11 000 Quadratmeter Fläche ein.  Wasserrutschen, die größte mit einer Grundfläche von fast 2 000 Quadratmetern und drei Pools, Hüpfburgen  sowie das Riesen-Trampolin bieten  Kindern und Erwachsenen gleichermaßen sommerliches Spielvergnügen. Liegestühle und Sitzgelegenheiten unter Sonnenschirmen laden ein, das Gastronomieangebot oder den Snack aus dem eigenen Rucksack zu genießen.

Geöffnet ist der Sommer-Playport bis zum 28. August täglich von 10 bis 19 Uhr. Bei ungeeignetem Wetter sind Schließzeiten möglich.Das Tagesticket kostet fünf Euro für jeden, der laufen kann. Schulen, Hortklassen und Vereine zahlen vier Euro. Erreichbar ist der Sommer-Playport mit den Straßenbahnlinien 10 (Alberthafen) und den Linien 6 und 11 (Kongresszentrum). Kostenlose Parkplätze stehen auf P1 und P3 an der Pieschener Allee zur Verfügung.

www.sommer-playport.de

 

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Wenn irgendwo die Erde bebt….

Hauptstraße 8 in Berggießhübel. Nur ein schlichtes Schild neben dem Eingang des Hauses in zweiter Reihe verweist darauf, dass hier die Welt bewegendes dokumentiert wird: Seismologisches Observatorium Berggießhübel. Das ist das Reich von Reinhard Mittag. Und es ist das Ziel unseres Senioren-Treffs im Mai. Das Seismologische Observatorium in der kleinen Stadt im Osterzgebirge wurde 1957 durch die Bergakademie Freiberg gegründet. Seit 1966 werden hier  kontinuierlich Bewegungen der IMAG0471Erde registriert, erzählt Stationsleiter Reinhard Mittag. Zeugnisse der Anfangsjahre auf Papierstreifen hat er an eine Wand gepinnt. Daneben und gegenüber Karten mit vielen Punkten, mal dicht mal locker. Das alles sind Zentren für Erdbewegungen auf der ganzen Welt. Das stärkste Beben, das hier registriert wurde, war eines in Chile. Seit 1994 gehört Berggießhübel zum Geo-Forschungszentrum der TU Freiberg.

Was auf den Bildschirmen als farbiger Nadelausschlag zu sehen ist, hat seinen Ursprung 36 Meter weit im Berg. Im ehemaligen Hildebrand-Stollen steht das Schaustück, ein steinernes Pendel. Bewegt sich die Erde zeichnet die Nadel Spuren im Sand darunter. Solche Pendel, so Reinhard Mittag, wurden schon vor 200 Jahren in Italien zur Erdbebenregistrierung eingesetzt. Heute genügt das Pendel natürlich nicht mehr den Ansprüchen. In den 1960er Jahren stand ein russischer Seismograf im Stollen. Seit 1993 werden alle Erdbewegungen digital aufgezeichnet.

Wieder „aufgetaucht“ beantwortet Reinhard Mittag geduldig alle Fragen. Voraussagen kann man von Berggießhübel aus keine Erdbeben. Doch die kontinuierliche Aufzeichnung ist ein Puzzleteil in der weltumspannenden Forschung und dient mit 15 weiteren Stationen in Deutschland der seismografischen Überwachung Zentraleuropas. Neben über 2000 Erdbeben aus allen Gebieten der Erde werden auch Mikrobeben, Bergschläge und Explosionen bis zu einer Entfernung von 500 Kilometern aufgezeichnet. Insgesamt werden so jährlich über 10 000 Ereignisse ausgewertet.

Unser Fazit: Es war wieder einmal ein informativer Vormittag mit einem spannenden Thema und einem interessanten Gesprächspartner. Beim Mittagessen im Restaurant „Sächsisches Haus“ gab es demnach viel zu reden.

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Deutsche und polnische Medientage unter einem Dach

11. Mai 2016, später Nachmittag. Es ist still geworden in der Media-City Leipzig. Die meisten Teilnehmer und Macher des Medientreffpunktes Mitteldeutschland 2016 haben ihre Sachen gepackt. Drei arbeits- und begegnungsreiche Tage sind vorbei. Podien und Werkstätten haben mit einem umfassenden Angebot viel auf den Weg mitgegeben. Abends wurde auf Partys und Treffs weiter geredet und natürlich gefeiert. Auch wenn die Veranstaltung mit dem gewaltigen Titel „Die Wucht des Wandels – In neuen Systemen leben“ nicht alle Erwartungen erfüllten, wer offen war für die Mühen der Macher fand durchaus lohnende Themen und Podien. Wie und ob sich der öffentliche Diskurs wandelt; ob die Medienfreiheit in Europa wackelt und welchen medienpolitischen Herausforderungen wir uns stellen müssen – waren einige. Lebhaft wurde gestritten und diskutiert, nicht immer prickelnd wurden politische Statements verteidigt. Auf dem Podium saßen vor allem männliche Vertreter der Medienbranche. Frauen sind in der Medienpolitik und in den Führungsetagen der Medien noch immer zu wenig präsent.
Die mitteldeutschen Medientage 2016 hatten noch einen sehr schönen zweiten Aspekt.

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Bereits am 11. Mai gingen vormittags  die Deutsch-polnischen Medientage an den Start. Die 9. Auflage dieses länderübergreifenden Ereignisses schloss nahtlos an den Mitteldeutschen Medientreffpunkt an, korrespondierte sogar mit ihm. Das Thema „Europa am Scheideweg – Integration oder Abschottung“ brachte polnische und deutschen Journalisten, Medienpolitiker und Verantwortliche an zwei Tagen in sechs Workshops zusammen. Themen hier unter anderem: Medien machen Meinung oder wie Politik Medien beeinflusst; Digitalisierung im Hörfunk – Folgen für Mitarbeiter und Senderstrukturen; Kulturhauptstadt Europa 2016 in Breslau – Was wissen wir über die Kulturpolitik im Nachbarland.
Ein Höhepunkt der deutsch-polnischen Medientage war zweifellos die Verleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises 2016. Dieser Preis wird seit 1997 jährlich vergeben, seit 2008 während der Deutsch-Polnischen Medientage. Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird von den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Freistaat Sachsen, den drei Woiwodschaften Lebuser Land, Niederschlesien und Westpommern sowie der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gestiftet.
Im Jahr 2014 wurde mit dem Preis erstmals auch in der Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“ ein Beitrag ausgezeichnet, der beispielgebend das Zusammenwachsen und die Veränderungen im Alltag in der Grenzregion dokumentiert und von Journalistinnen und Journalisten aus den sechs Partnerregionen verfasst wurde. Foto: Autorin
http://www.medientreffpunkt.de
http://www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de/

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Rolf Dvoracek und der perfekte Augenblick

495 Fotografien aus sechs Jahrzehnten hängen einzeln, zu zweit oder zu viert in schlichten Rahmen an den Wänden oder liegen auf Tischen im Bautzener Stadtmuseum. Mit der Sonderausstellung „Rolf Dvoracek – Die Suche nach dem perfekten Augenblick“ setzt die deutsch-sorbische Stadt dem Schaffen des Pressefotografen ein Denkmal. Dem Inhalt nach stimmt das. Doch es ist viel mehr. Bautzen würdigt mit dieser Schau einen Chronisten der Ortsgeschichte, der lebhaft lebendig uns – seine Kollegen der Seniorengruppe des DJV – und alle, die ihn ansprechen, durch die Ausstellung führt, Bilder mit Geschichten erlebbar macht. Schmunzelnd erzählt er von dem Haus, dessen Wand über Nacht herabgefallen ist und damit der Blick frei wird auf die Toilettenanlage. Genauso liebevoll hat Rolf Dvoracek Details aus Sandstein festgehalten, die restauriert noch heute Gebäude zieren. Für sein Lieblingsfoto ist er in winterlicher Nacht unterwegs gewesen, hat ganz wunderbar die Stimmung zwischen Dunkelheit und Licht eingefangen.
Das Lebenswerk des Pressefotografen Rolf Dvoracek umfasst mehr als einhunderttausend Negative. Da sind die ausgestellten nur ein Bruchteil, bis auf wenige Ausnahmen in der DDR-Zeit entstandene schwarz-weiß Fotografien. Aber sie sagen viel aus, über den Fotografen und seine Stadt, über seine Liebe zu den Menschen in der Region. Immer wieder hört man Besucher sagen: Schau mal; weißt du noch; das war doch… Unsere Begeisterung nahm nochmal Fahrt auf, als wir vor den Vitrinen mit Foto-Technik aus dem persönlichen Fundus aus 60 Jahren Fotografentätigkeit standen – die Pouva Start mit Schraubverschluss, seine erste Spiegelreflexkamera, das riesige Teleobjektiv…
Die Ausstellung, da sind wir uns einig, ist eine ganz besondere Chronik, mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Kurator Hagen Schulz hat mit dem Fotografen ein Begleitbuch zur Ausstellung gestaltet, in dem jedes Foto eine Nummer hat und damit eine genaue Beschreibung erfährt. So kann man entspannt von Bild zu Bild oder quer durch die Jahrzehnte gehen. Außerdem gibt es einen Katalog zur Ausstellung.
Für Neugierige: Die Sonderausstellung im Stadtmuseum Bautzen ist noch bis zum 26. Juni 2016 zu sehen. Mehr Informationen gibt es unter http://www.bautzen.de
Text und Fotos: Sabine Bachert

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Hampelmann braucht Hilfe

Bei Facebook fand ich heute den folgenden Beitrag des Görlitzer Spielzeugmuseums. Die haben jede Hilfe verdient. Deshalb schreibe ich diesmal nicht selbst, sondern teile einfach.

Liebe Freunde des Spielzeugmuseums, wir haben heute eine besondere Bitte an euch. Kennt ihr vielleicht jemanden, der unseren Hampelmann an der Fassade zum Museum (siehe Foto auf unserer Startseite) wieder in Ordnung bringen kann? Neben einem neuen Anstrich braucht er auch eine Generalüberholung, weil es im Laufe der Zeit immer wieder Leute gab, die nicht nur vorsichtig gehampelt, sondern die Mechanik regelrecht herausgerissen haben. Bitte teilt doch den Beitrag und helft uns. Gestaltet wurde der Hampelmann vor vielen Jahren von einem Gesellen, der beim damaligen Kunstschmied Uwe Lehmann gearbeitet hat.

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Endlich Frühling – es lebe die Farbe

Der Blick durch meine Fensterscheiben im frühlingshaften Sonnenlicht ist getrübt. Im Haus gegenüber werden die Fenster blank gerieben. Dazu müsste ich mich auch endlich aufraffen. Frühjahrsputz heißt die Verwöhnkur für Scheiben und Wohnung. Meine Gedanken schweifen ab. Geputzte Fenster sind das eine. Das andere ist Farbe – im Park, auf dem Balkon, in der Kleidung. Endlich weg mit dem  dunkelblauen Wintermantel.

Ein Blick in den Spiegel sagt mir: Auch in mein Gesicht darf ruhig wieder mehr Farbe rein. Was ist überhaupt aktuell beim Make up dieses Jahr? Rechtzeitig, bevor ich die angefangenen Schminktöpfe und Stifte vom Vorjahr hervorhole, flattert mir die Einladung meine Freundin Annelie Peter ins Haus.

Am 16. April lädt sie von 10 bis 14 Uhr ein in ihre Schminkschule. Sie – ein Profi in Sachen Make up – will Tipps und Tricks verraten, wie man mit wenigen Mitteln tolle Effekte erzielen kann, die auch noch Alltags tauglich sind.

Auch wenn ich nicht ganz ungeschickt bin in Sachen Make up, für Hinweise, die meinen persönlichen Stil unterstreichen, bin ich immer offen. Den Termin habe ich mir deshalb schon mal vorgemerkt. Was im Einzelnen passiert und wo das ganze stattfindet, verrät die kurze Einladung nicht. Also  werde ich sie in den nächsten Tagen mal anrufen und mich anmelden. Für neugierig gewordene: Einfach die  Nummer 0351-4124494 wählen.

"Gutschein_Schminkschule_web.jpg" wird angezeigt.

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